Shop    -    Links    -    Impressum
   -
 
 

MDR 010

Saigoons

„In den Straßen“






 

VÖ:           März 2014

Format:    12 Inch LP

Auflage:    300er Auflage

Extras:      Text-Inlay  //  Download-Code



In Zusammenarbeit mit:

Campary Records // John Steam Records



Titel:

A:    I don´t care // Kopfsalat // 110 // Liebe dreht sich // Wolf // Tristesse // Sidewalk Surfer

B:    In den Straßen // Wahnsinn // What it`s worth // Beating // Farewell // Hookline // Saigoons




Pressestimmen:


Trashrock Mag

Ja, ja, ja – die Saigoons haben endlich ihr erstes Album vorgelegt. “In den Straßen” heißt die Scheibe und sie ist wirklich gelungen. Ich mag das Trio aus Düsseldorf. Vergangenes Jahr hatte ich zweimal das Vergnügen die Saigoons live zu sehen. Ihre letztjährige MCD fand ich auch schon sehr gelungen, deshalb habe ich mich auf diese LP sehr gefreut und um das gleich vorweg zu sagen: “In den Straßen” ist toll geworden. Johnny, Christian und Schröder haben es geschafft die Power ihrer Liveshow zu konservieren. Die 13 Lieder sind rotzig und ungestüm, trotzdem melodisch und flott gespielt. Ihre Mischung aus Garage und 77er-Punk mit NDW-Versatzstücken garniert ist sicher nicht neu, aber in der Form und Kombination macht mächtig Rabatz. Dazu noch das Händchen für eingängige Melodien und Textzeilen, die sich längerfristig in den Gehörgängen festsetzen und in Situationen wieder auftauchen, bei denen man das nicht unbedingt erwartet. Songs wie “Kopfsalat”, “Farewell”, “110”, “Liebe dreht sich” oder “Beating” hatte ich schon nach den Konzerten wochenlang nicht aus den Ohren bekommen. Dank “In den Straßen” konnte ich die verblassende Erinnerung wieder auffrischen. Und stellte Überraschendes fest. Dachte ich zunächst “Kopfsalat” sei wegen der Textzeile “Wir lieben den Genuss” eine Hymne auf den Hedonismus, entpuppt sich das Lied dann einfach um einen Song über Kopfsalat, in dem sich ein abgehakter Kopf befindet. Mäßig witzig, aber der Song macht trotzdem Spaß. Überhaupt sollte man den Texten Gehör schenken, denn anders als bei so mancher Band die Garage oder 77er Punk spielt, haben die Saigoons etwas zu sagen. Das kommt zwar nicht mit dem Holzhammer daher, aber wo die Saigoons stehen, wird mit jedem Akkord, mit jeder Textzeile klar. Und der Mittelfinger ist dabei immer gestreckt. Zwei, drei schwächere Songs wie “Sidewalksurfer” oder “Tristesse” haben sich zwar auch auf “In den Straßen” versteckt, aber das schmälert den positiven Gesamteindruck nicht im geringsten. Die Saigoons bringen mit “In den Straßen” frischen Wind in die Szene. Lohnt sich!

http://www.trashrock.de/2014/07/21/die-saigoons-den-strassen-lp/


Underdog

Johnny, Christian und Schröder spielen Minimalismus-Punk-Garage ohne rebellische Texte, aber mit urbanem frechen Chic, der mit Allegorien und Metaphern die Welt und den Ballast erklärt, Dilettantisches und Schräges zu einem avantgardistischen Konstrukt reifen lässt und gleichermaßen durch die Straßen surft und Samtcord-Akkorde mit NDW-Einschlag und Punk-Delirium verknüpft. SAIGOONS verbindet die Respektlosigkeit und unorthodoxe Strukturen, aufregende disharmonische Riffs und raue Sounds ohne Schnörkel, Soli und unversöhnlich spontanen Ausreißern. Kein Ausflug, sondern Flucht in zickige Rhythmen und grooviger Zeitgeist-Poesie, der konditionierte Reflexe hervorbringt und auf jegliche Spieltiefe verzichtet.

http://www.underdog-fanzine.de/2014/07/09/saigoons-in-den-straßen


Ox

„Sag der Welt: Leck mich am Arsch! So`n kleiner Arsch ist schnell geleckt.“ Das Düsseldorfer Trio legt nach zwei Demo-CDs endlich seine Debüt-LP vor und den Arschleckfaktor hört man ab dem ersten Song: Uns egal, was ihr von uns haltet, wir hauen jetzt erst mal einen englischsprachigen Songraus. „I don`t care“ gibt dementsprechend die Marschrichtung vor: Punkrock mit schnodder-igen Endsiebziger-Einflüssen, zwischen Unbekümmertheit und offener Revolte, bissig, frech und auf die Schnauze. Statt eines erhobenen Zeigefingers stecken uns die SAIGOONS drei Stinkefinger in den Allerwertesten und verbannen jegliche Tristesse aus unseren Synapsen. Analog zum sportlichen Gesamt-niveau ihrer Bühnenperformance animieren die 14 Songs nämlich zum Mitmachen, sich bewegen und einfach drauflos laufen, „ da mich das Fernweh packt, reiß ich aus heute Nacht“ („Farewell“). Dabei ist es dann auch egal, ob die SAIGOONS auf Englisch oder Deutsch oder gar nicht („Sidewalk Surfer“) singen. Wider die Engstirnigkeit aller Punk-internen Schubladen trotzt „In den Straßen“ jeder Erwartungshaltung einer sich immer wieder neu erfindenden „Szene“. Dabei sind die SAIGOONS stets mittendrin, statt nur dabei und außerdem: sexy! (Marko Fellmann)


Useless-Fanzine

Die Düsseldorfer haben ihren ersten Longplayer raus. Saigoons, das ist gut gestylter, minimalistischer 70s Punkrock mit starkem Garage Einfluß. Gerade das minimalistische macht die Band aus. Die Texte mal deutsch mal englisch sind witzig aber nie peinlich und ich fühle mich hin und wieder an die frühen Ärzte oder Shocks erinnert. Nicht jeder Song ist ein Hit, mir fehlt in den Refrains oft der zündende Funke, aber einige gute Hooks sind in jedem Fall dabei. Fans des minimalistischen oldschool Punkrocks, der noch echt klingt und nicht an Computern zusammen geschraubt wurde, die offen für deutsche Texte sind, werden hieran in jedem Fall Gefallen finden. Wer die Saigoons einmal live gesehen hat, weiß, wie sympathisch die drei sind und bekommt bestes Entertainment auf der Bühne, wie auch hier auf diesem Album. (Rene Bx)    http://www.useless-fanzine.de/reviews/2286-saigoons-in-den-strassen


Tante Guerilla

Entgegen dem Artwork gibts hier keinen 'Salon-RocknRoll', sondern vielmehr 77 Garagepunk! Kommt mit Download Code und ist auf schwarzem Vinyl nur 250x erhältlich.    http://tanteguerilla.com/Saigoons-In-den-Strassen-LP-MP3


Plastic Bomb

Erst dachte ich ja das wäre ein Pferd auf dem Cover. Aaaber, das ist passend zum Titel vermutlich ein räudiger, bissiger Strassenköter. Gefällt mir gut, das Artwork. Schön schwarz-weiss und punkig. Das Düsseldorfer Trio spielt bei uns inner Ecke in jeder Pommesbude und hat nun seinen ersten Longplayer draussen. Und der kann sich hören lassen. Minimalismus ist Trumpf. Das ist 77er-Punkrock mit 60s-Garage-Akzenten und deutschsprachigen und englischen Texten. Mit Stil und Charme und natürlich - wie es der Titel andeutet - dem Geschmack der Strasse. Die Songs auf der LP sind nicht brillant, aber durchweg gutklassig. Mal abgesehen von ein paar Ausnahmen wie z.B. das vom Text nervige "Wolf" und das etwas langatmige "walksurfer", was mir nicht so gut gefällt. Das Ende von "110" erinnert stark an "bro hymn" von PENNYWISE. Zufall? Die LP ist auf nur 250 Stück limitiert, und jedem Exemplar liegt ein Downloadcode bei. Micha.- (Campary Records / My Delight records / John Steam Records / im Plastic Bomb shop: www.mailorders.de)

http://plastic-bomb.eu/cms/index.php/reviews/cds-a-vinyl/4784-saigoons-in-den-strassen-lp