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VÖ:           März 2013
Format:    CD
Auflage:    100er Auflage
Extras:      Digi-Pack


Titel:
110 // Wahnsinn // Farewell // Tankwart







Pressestimmen:

Kink Records
Bisher noch nie etwas von den Saigoons aus Düsseldorf gehört, aber hier spielt wohl u.a. Christian von My Delight Records mit. Keine Ahnung wie lange es die Band schon gibt, glaube aber dass das hier die erste Veröffentlichung ist. Yeah, und diese ist ja mal richtig gelungen und dazu auch noch recht schwierig in eine Schublade zu stecken. Auf der viel zu kurzen CD gibts 4x schöne rotzigen, minimalistischen und trotzdem sehr eingängigen Punk-Rock mit starker 70er Garage-Kante und leichtem NDW-Einschlag. Dazu gibts recht lustige, manchmal etwas kryptische Texte, die klar Stellung beziehen. Alles schön melodisch, gleichzeitig aber auch schön krachig und räudig. Erinnert mich immer mal wieder an Trend, Zack Zack oder die völlig genialen Gruppe 80. Sehr schönes Debüt und ich bin gespannt auf weitere Veröffentlichungen der Düsseldorfer. Die Aufmachung im minimalistischen Digi-Pack ist auch recht gelungen und passt sehr gut zur Musik, nur leider gibts kein Booklet mit den Texten oder sonstigen Infos.

Trashrock Mag
Die Saigoons spielen Punk mit 77er-Einschlag und Garage-Appeal aus Düsseldorf, der auf seiner neuen CD zu gefallen weiß. Düsseldorf, Punk mit 77er-Einschlag und Garage-Appeal – das sind die Saigoons. Drei adrett gekleidete junge Herren, die mit „110“ ihre zweite MCD veröffentlichen. Vier Songs, die Spaß machen und es dennoch schaffen Kritik (etwa an Überwachung und Datensammelei) mit tanzbarer Musik zu verbinden. Das ist mal eine neue Band nach meinem Geschmack. Keine altbekannten Floskeln, kein musikalischer Standardbrei, sondern drei Musiker, die sich abheben wollen von der grauen Masse. Sehr löblich und sehr gut klingend im Resultat. Hoffentlich kommt bald ein Album, das könnte dann richtig klasse werden. (Falk Sinß)

Underdog Fanzine
Johnny, Christian und Schröder fühlen sich verfolgt und planen einen aufstand. Dafür appellieren sie auf ein Mitspracherecht und auch sonst jagen sie alles, was sie in die Finger kriegen können, ohne ihre Ideale zu verlieren. Der Glaube an einer independent scene und ihrer Identität, der Glaube an die Freiheit, die Wichtigkeit der Menschen und die Bedeutung des Alltäglichen. Brother Hymnen und Urban-Fragrance Smoggeruch, tief verborgen im frühachtziger Punkrockmief, der vor Dilettantismus strotze und mit Minimalismus und anarchistischem Esprit den Zeitgeist schönte. Nun, SAIGOONS karikieren den Kulturwandel, der durch Eskapismus und Unabhängigkeit glänzt und dank der Verweigerung, den spielerischen und technischen Faktor stabil und konstant zu halten, an Möglichkeiten gewinnt, unberechenbar zu bleiben. Das ist unpopulär und abstrakt. Punkrock eben, der höflich aber unmissverständlich klar stellt, dass Bescheidenheit und Respekt immer noch belohnt wird. Und sei es mit einem six pack an der Tankstelle!

Kopfpunk Radio
SAIGOONS aus Düsseldorf sind der heißeste Scheiß, dem man sich momentan hingeben kann. Texte vor allem deutsch-sprachig, gelegentlich englischsprachig, Trio, zwei Sänger, Punk, End-70er, ein bisschen skandinavisch, immer gut gekleidet, demnächst mit LP, aktuell mit Vorab-EP. 

Plastic Bomb
Denkt man an "110", dann kommt einem sofort der Notruf in den Sinn. Und über die Überwachung Auch im Internet. Die Texte der SAIGOONS sind durchaus kritisch. Die Musik ist locker - flockiger Punkrock mit End - 70s - Einflüssen. Die Lieder sind zwar durchaus wütend und zielstrebig, besitzen aber immer so einen lässigen Unterton. Ich fühle mich ein bisschen versetzt in die Zeit als Ende der 70er und Anfang der 80er sich die deutschsprachige Punkrock und Indiemusik zu entwickeln begann. Man kann also auch tanzbare Musik mit kritischen Stimmen kombinieren. Auf der CD mit dem recht schlichten Artwork befinden sich 4 Lieder: "110", "Wahnsinn", "Farewell" und "Tankwart". Letzteres habe ich schon mal auf einer anderen CD der Band gehört habe. (Micha.)

OX #108
Seit Juni 2011 gibt es die Saigoons aus Düsseldorf. Das Trio spielt deutschsprachigen Garagenpunkrock, der mich an skandinavischen Rock`n`Roll und Endsiebziger-Punkrock erinnert: eine verdammt tanzbare Mischung! Volker Albrecht, der Gitarrist von Die Schwarzen Schafe hat gemastert und den Saufsong „Tankwart“ aufgenommen. Schlagzeuger Christian, ebenfalls bei DSS aktiv (allerdings als Bassist), hat die vier Songs auf seinem Label MY DELIGHT RECORDS veröffentlicht.Gitarrist Johnny und Bassist Schröder teilen sich den Leadgesang, ohne Demokratisches BlaBla, sondern mit viel Wucht und immer in die Fresse rein. (Marko Fellmann)

Useless
Die Saigoons sind irgendwie eine Ausnahmeband. 2013 jedenfalls. Das Gesamtpaket ist in jedem Fall etwas besonderes. Auf der einen Seite steht der klassischem sehr garagige end-siebziger Punkrock mit absolut durchgestylter Optik, auf der anderen die rotzige Attitüde und die kritischen Texte auf deutsch. Dazu sieht man live eine Band, die in Anzügen die Bühne betritt, aber ihr komplettes Set immer mit einem Augenzwinkern spielt. Da wirbelt ein Schröder mit seinem Bass über die Bühne, rotzt die Texte raus und bei seinen Ansagen muss man einfach schmunzeln. Wer hinter der Band steckt? Ein paar alte Bekannte aus Düsseldorf, die bereits Erfahrung in Bands wie Lazy Bombs und Moonshine Gamblers sammelten. 110 ist das Debut mit 4 Songs, simple hübsch aufgemacht, ordentlich aufgenommen und gemixt im Heizraum Studio/Essen. (Rene Bx)

Coolibrie
Der Titel „110“ ist ein Statement gegen die digitale Vollüberwachung und passt deshalb hervor-ragend zum garantierten analogen Sound der SAIGOONS (saigoons.de). „Wahnsinn“ im vertrauten Denglisch und „Farewell“ sind rasant und klingen wie Erlebnisberichte von der Grenze innerer Anspannung und Kontrollverlust, die diese Heizdüsen in die nähe von Pennywise oder den Queens of the Stoned Age rücken. Zum Abkühlen hilft nur ein Sixpack vom „Tankwart“. (Michael Wenzel)

MDR 008

Saigoons

„110“


!!! Ausverkauft !!!