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VÖ:           August 2011
Format:    7 Inch EP
Auflage:    300er Auflage
Extras       gelbes, grünes und schwarzes Vinyl // Download-Code


In Zusammenarbeit mit:
Elfenart Records // Superfluous // Atom Park Records // John Steam Records // 
Knick Knack Records //  Matula Records


Titel:
A:    40 Wagen westwärts
B:    Asphaltcowboy







Pressestimmen:

Musikszene Düsseldorf
Eine weitere Neuheit im Hause My Delight ist eine Kooperation zahlreicher kleiner Labels. Gemeinsam verhelfen die Partner einer Band zu Vinyl-Ehren, deren Name auch abseits von Deutschpunkkreisen auf die Merkzettel geschrieben werden sollte. WELTRAUMSCHROTT aus Berlin folgen Bands wie Pascow, Matula oder Captain Planet auf ihrem Weg, das Genre von der Belanglosigkeit pöbelnder Dosenbierduschen und Gruppenzwangsexzessen zu befreien. Die A-Seite „40 Wagen Westwärts“ ist ein kompromissloser, brüllender und dabei erfreulich unstumpfer Aufschrei und auch die Flipside gefällt schnell.

Plastic Bomb
Die Single ist eine Co-Produktion von gleich 7 Labels. Ich hab sie von Christian von MY DELIGHT RECORDS bekommen. WELTRAUMSCHROTT klingen als würden sie aus Hamburg kommen. Sie stammen aber aus Berlin. Dennoch dürften sie von der ganzen Rotte um DACKELBUT, OMA HANS etc. beeinflusst sein. Ähnlich wie DEAN DIRG bringen sie mit ihrem zielstrebigen, flotten Sound frischen Wind in die Szene. Der Sound ist erfreulich gut und klar, die Songs bestechen durch ihre Melodien und die angenehm zügige Geschwindigkeit. Es sind zwar nur 2 Lieder auf der EP (40 Wagen westwärts" und "Asphalt Cowboy"), aber die sind relativ lang, ausführlich und obendrein klasse. Ein Download-Coupon liegt auch bei. Micha.

Punkrock Fanzine
Na wenn das mal keine 2 Songs mit Konzept sind! Auf Seite A wird ein bürgerliches Spießerleben portraitiert und Seite B versucht daraus auszubrechen, verrät aber nicht ob es gelingt. Die beste und einzige Mannheimer Band der Hamburger Schule knallt ganz toll. Auch wenn mir das manchmal etwas zu spielfreudig vertrackt ist, so finde ich es immer wieder klasse, solch eine Perle zwischen dem vielen Mist hören zu dürfen. Mit Downloadcode und in verschiedenen Farben. Ich hatte leider schwarz. (Na wenn da mal nicht die Karmacopter mit der Weltraumschrott vermengt wurde.)

RP-Online.de
Ich bin voreingenommen. Don Chrischan hat mich selbst zuvor nicht komplett verrissen, Daniel von Elfenart ist ein lieber Kerl, dessen Output man recht blind vertrauen kann, das haptische Erlebnis von 7“s an sich ist nach wie vor unübertroffen, „40 Wagen westwärts“ und „Asphaltcowboy“ sind auch mit beileibe inzwischen reichlich Patina geile Filme, und Weltraumschrott..., ja, im Grunde sind wir alle hier nichts anderes als Weltraumschrott, der auf einem Haufen Weltraumschrott, der wiederum aus weiteren Häufchen Weltraumschrott besteht, herumläuft, sind umgeben dabei unentrinnbar von anderem kleineinheitigen Weltraumschrott, der wie wir selbst nichts anderes in die Ewigkeit produziert als ebenfalls wiederum Weltraumschrott. Voreingenommen also. Hindert das irgendwie? Nee, mich nicht. Als das kleine Vinyl aus der Cerealien-Packung, in der ein Rutsch der Nummer 25 verschickt wurde, polterte, habe ich mich noch vor dem mehrmaligen Hören einmal richtig gefreut. Gut, es hätte gerne eine der farbigen Versionen sein können, sich daran aufzuhängen, wäre hier wohl müßig. Schönes Artwork aber insgesamt, ein wirklicher Asphaltcowboy 2011, bis auf die seltsamerweise nicht brennende Kippe so echt, dass man ihn fast riechen kann und ihn knurren und grunzen hört. Nix mit Brokebackmontain und so. Wenn man die jeweils recht knappen Einlaufrillen schließlich erwischt hat, kommt dann endlich der leider in der Summe noch weniger als 8 Minuten lange Soundtrack zu der zivilisatorischen Misere, die das Cover als Thema erahnen lässt und die man selbst nur allzu gut kennen mag. Hängenbleiben, nicht weitergehen, oder vielleicht doch, entbehrliche Accessoires wie verkehrsberuhigte Zonen und Jägerzäune, ein Leben im Hinterhaus, niemand zu Besuch, warum auch, Alkohol drauf, pünktlich Licht aus und morgen noch einmal von vorn, oder vielleicht auch nicht. Cowboy, mach es im Zweifelsfall besser als ich! Feine Scheibe, und immerhin schon der zweite Auswurf von WELTRAUMSCHROTT nach dem Split mit den Hektikern von D.A.R.M. Gerne mehr und gerne auch wieder 7“, selbst wenn und möglicherweise gerade weil das Umdrehen später am Tage doch die eine oder andere Herausforderung darstellen kann. Letzte Anmerkung zur VÖ: ein eventuell gerade noch zukunftsträchtiges Modell, vielleicht im Sinne einer Genossenschaft, die in der Lage ist, gegen die vielköpfigen mp3-Armeen das Fähnchen der tapferen Platte zu hissen – neben Elfenart Records nahmen sich der Sache sechs weitere Labels gemeinsam an.

Schlammrock
Zweite Single von Weltraumschrott, der Punkband für den unrasierten Cowboy von nebenan. Zu hören gibt es zwei Songs, die für Punkverhältnisse beide recht lang und eher im gehobenen Midtempo angesiedelt, aber keinesfalls langweilig sind. „40 Wagen westwärts“ handelt vom eintönigen Dorfleben, der Einöde und Einsamkeit zwischen Jägerzäunen und hochgeklappten Bürgersteigen. „…alles, was sie meinen, ist dass es schön wär, würd ich’s so sehen, alles, was sie zeigen, ist dass es schön wär, würd ich so leben...“. Kann ich mich aus eigener leidvoller Erfahrung gut hineinversetzen. „Asphalt-Cowboy“ ist sozusagen das Gegenstück in der Stadt. „…Seitenflügel, 3. Stock, von hier springen lohnt sich nicht…“. Auch hier findet der Cowboy kein zuhause. Die melancholisch-angepissten Texte schreit Chrischan mit seiner lieblichen Säuferstimme über die sehr fett klingenden Gitarren. Klingt nicht mehr ganz so nach Dackelblut wie auf der ersten Single. Viel zu schnell sind die zwei Lieder um und ich mache das ganze noch mal von vorne an. Nur zu empfehlen, und wer den das Cover zierenden schönsten Asphalt-Cowboy der Welt in natura sehen will, kann ja mal im Trickster vorbeischauen.

MDR 005

Weltraumschrott

„Cowboy“