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VÖ:           November 2010
Format:    7 Inch EP
Auflage:    500er Auflage
Extras:      klares, weißes, grünes und orangenes Vinyl // Download-Code


In Zusammenarbeit mit:
Elfenart Records // Atom Park Records // Sengaja Records // 
Spaß Beiseite Records //  SM Music // Flight 13


Titel:
fff // Samy // Toshi // VDMNLAM // xDiscoknechtx // Al Jarreau // California







Pressestimmen:

Kopfpunk 
KARMACOPTER aus Mannheim veröffentlichen ihre zweite Platte erneut im Labelverbund mit diesmal insgesamt 7 Labels. Die edle 7“ bietet bei einer Spielzeit von 09:45 min. alles was das Vinylherz begehrt und musikalisch steht diese Band eh spätestens seit dem 2008er Vinyldebüt „Goodbye Haptik“ über den Dingen. In einer Mischung aus Punk, Crust und Stonerrock gelingt dem deutschssprachigen Trio ein solch mächtiger Sound, dass es eine Freude für die Ohren ist. Für mich die Platte des Jahres und für euch das ideale Weihnachtsgeschenk. FFF eröffnet die EP mit Stakkatorhythmen und beschreibt in den melodischen Strophen den neuzeitlichen Konsumbedarf einer Generation, die sich über Schlussverkäufe und überhöhte Egos definiert – Form folgt Funktion. SAMY handelt von momentan wieder alltagstauglich gewordenen bürgerlichen rechten Menschen, die sich selbst aber eher als Mitte-Rechts dargestellt sehen wollen. Analog zur aktuellen Grauzonenbands-Diskussion wird die Verharmlosungstendenz hier in 0:36 min. verrockt. TOSHI kommt mächtig groovend daher und erinnert dann musikalisch stark an TRAIL OF DEAD, während es textlich um eine wütende Werbeindustriekritik handelt. VDMNLAM spielt parallel zum Titelsong CALIFORNIA mit einem Heile-Welt-Spassgesellschft-Bild, dass KARMACOPTER-untypisch in einem Fast-Refrain als furisoen Höhepunkt endet. Und wieder mal ein mächtig geiler Bass Sound DISCO KNECHT punkrockt in bester Slackercore-Manier über biographische Gesinnungswandel und Chamäleoncharaktere. AL JARREAU spielt mit den bereits vom Vorgänger „Goodbye Haptik“ bekannten exakt gespielten Synkopen, die den typischen KARMACOPTER-Sound ausmachen. California ist wohl ein Novum – eine Stonerrock-Ballade mit Abwrackbonus. Unwirkliche Bilder aus einer US-Soap-artigen Welt treffen auf bedrohlichen Bombastrock und bilden eine depressive Scheinallianz mit zweifelhaftem Happy-End. Pflichtkauf!

Plastic Bomb 
Den Sound von KARMACOPTER mit der Leichtigkeit und dem schönen Wetter Kaliforniens in Verbindung zu bringen, ist wahrlich ein schweres Unterfangen. Die breakreiche Hektik von KARMACOPTER fungiert als Kopfschmerzförderer. Die Band steht Punk, Hardcore, Rock, Geknüppel und immer wieder Breaks. Das ist mir echt zu schwierig, zerfahren und nervig. Mit der Band werde ich absolut nicht warm. Das ist mir zu verkopft. 7 Songs für Menschen, die bessere Nerven als ich besitzen. Wenigstens steht diesmal der Bandname auf dem Cover. Anders als bei der LP, die in den Konzertverkaufskisten wie Blei lag, weil niemand wusste von wem die Platte ist. Die EP kommt in farbigem Vinyl, und ein Downloadcode ist auch am Start.

Spastic Fantastic
Komisch, dass ich diese Band erst jetzt lieben lerne, da hat mich wohl der Name so sehr abgeschreckt, dass ich aus Angst vor schnödem Indiepostrock es lieber ganz gelassen habe, mal reinzuhören. Als ich dieser Platte aber doch dann mal ne Chance gab, wurde ich sehr überrascht, denn Karmacopter sind weitaus kreativer, hymnenhafter und vorallem besser als erwartet. Turbostaat goes Hardcore oder so. Grandiose Texte und Musik zwischen Hardcore, Mathrock und Punk fernab von sämtlichen Vergleichsmöglichkeiten. Ihr solltet die Jungs unbedingt auschecken!

Underdog
Was haben es Kaczynski, Both und Vandante denn eilig? Kein Stück über 2 Minuten. Das können KARMACOPTER also auch! Der Bass hämmert, die Gitarre zerfleischt den Rhythmus, das Schlagzeug hämmert an der Schläfe wie ein Migräneanfall und die dissonante Strukturen wabern auf der Haut wie ein Geschwür. KARMACOPTER haben sich entwickelt und entledigen sich den raumausfüllenden Experimenten im Mittelteil, konzentrieren sich dennoch auf die Eigenarten, auf die Metaphernspiele und Stilmittel (Anapher/Epipher und Kombination aus Beiden), überraschen sogar mit eingängigen Sequenzen, die kurz aufblitzen und dann wieder in ein Sperrgebiet eindringen wie die Vornamen, die man nicht laut aussprechen möchte und verglühen wie "Alkohol und glücklich sein". KARMACOPTER nähern sich mit ihrem Slacker Core dem Trend zur Informatisierung des Alltags: "Und im Land der kranken Zombies ist nur Armageddon noch die Lösung des Problems!" Das ist ein guter Anfang, lässt noch Raum für mehr! KARMACOPTER haben es erkannt. "California" mit insgesamt 7 Songs bietet Raum für innovative Konzepte und Kreativität, das das vertrackte Spiel fragmentiert und neu zusammenfügt. 

X-Mist
Mit der neuen 7Song-EP knüpft die Band an ihre letztjährige “Goodbye Haptik” LP an. Stilistisch ist das ähnlich wie auf der besagten LP, also zwischen DACKELBLUT/OMA HANS und NOMEANSNO… Aber hier gehen sie eindeutig deftiger und Hardcore-lastiger zur Sache! Fetter, schneller, mit sperrigen Breaks angereicherter Hardcore-Punk mit Ecken und Kanten. Könnte man auch als “späte BLACK FLAG auf Hispeed” beschreiben… Limitierte Auflage von 500 Stück in verschiedenen(!) Vinylfarben, inklusive mp3-Download.

MDR 003

Karmacopter

„California“