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VÖ:           November 2010
Format:    12 Inch LP
Auflage:    500er Auflage
Extras:      Text-Inlay  //  rotes und schwarzes Vinyl


In Zusammenarbeit mit:
Campary Records


Titel:
A:    Jetzt kommen die Jahre // Nein Nein Nein // Aristoteles // Das ist nicht mein Punk // Tanzen // Hintertür
B:    Tag // Ein Tag im Frühling // Voran, Voran // Akku // Schrei // Hau ab! // No Nation







Pressestimmen:

Alternative Nation
Wenn man als Band schon 25 Jahre existiert, kann man sicherlich mit einigem Recht behaupten, dass man ein Urgestein ist. Die Schwarzen Schafe aus Düsseldorf sind so ein Fall, auch wenn mittlerweile außer Sänger Armin niemand mehr von der Originalbesetzung geblieben ist. Immerhin 25 Jahre hat die Band auch gebraucht, bis sie "ihr bisher bestes Werk" Jetzt Kommen Die Jahre aufgenommen haben. Und auch wenn man vom Punker auf dem Cover eventuell abgeschreckt sein mag, kann hier jeder, der ein offenes Ohr für bodenständigen, poppigen deutschsprachigen (immer diese Attribute!) Punk hat, bedenkenlos reinhören. Das liegt vielleicht daran, dass die Band zwar schon im Titelsong unmissverständlich klar macht, dass sie sicherlich nicht mehr die jüngsten sind und sich auch nicht ganz so ernst nehmen. Aber es liegt vor allem auch daran, dass sie eben nicht nur die immer gleichen alten Songs herunterspielen, sondern wirklich ein abwechslungsreiches Album eingespielt haben, das zwar eine Deutschpunk-Hülse, aber ein fast schon poppiges Inneres hat. Das heißt natürlich nicht, dass Die Schwarzen Schafe nicht auch ordentlich Vollgas geben können. Nein, Nein, Nein ist alles andere als altersmilde. Das Ist Nicht Mein Punk! rechnet mit dem Selbstverständnis zahlreicher Menschen ab und Schrei mutet im ersten Moment zwar etwas merkwürdig an, ist aber auch ein so derber Ohrwurm, das man ihn tagelang nicht mehr los wird. Klar ist Jetzt Kommen Die Jahre nur was für Leute, die zwar wissen, dass zum Beispiel Die Kassierer zwar Satire sind, es aber auch Menschen gibt, die musikalisch nicht allzu weit entfernt sind, und das, was sie machen, durchaus ernst meinen. Aber gerade diese Ernsthaftigkeit, die eben auch aus vielen Songs herausklingt, macht den Charme des Albums aus. Und es wahrscheinlich zu einem der besten klassischen Punkrock-Alben, die hierzulande dieses Jahr aufgenommen wurden.

Back Again
Als ich 1995 das erste mal Musik von den SCHWARZEN SCHAFEN gehört habe, war das auf der Doppel-CD „’85 – ’95“, die ein bisschen wie ein Abschiedswerk klang. Schnell kaufte ich mir fast alle vorherigen Vinyl-Verögffentlichungen der Band nach, denn die Musik hob sich von der Masse des deutschen Punk-Rock ab, wobei ich nicht einmal genau sagen kann, wieso. Sie klingt einfach „echter“. Wie sich gezeigt hat, war 1995 nicht das Ende der Band, sondern eigentlich erst der wahre Anfang, denn in den folgenden 15 Jahren sind zahlreiche weitere Platten erschienen und viele Auftritte gespielt worden. Auch, wenn die Besetzungen öfter mal wechselten, so blieb Sänger Armin sich immer treu und hat DIE SCHWARZEN SCHAFE niemals in kommerzielle Richtungen gelenkt, auch, wenn das vielleicht möglich gewesen wäre. Mit nunmehr runden 25 Jahren Bandgeschichte dürften sie zu den dienstältesten deutschen Punk-Bands gehören, die einigermaßen kontinuierlich Platten veröffentlicht haben und da ist ein neues Album doch eine schöne Art, zu feiern, wobei eben nicht einfach eine Best Of abgeliefert wird, sondern ein komplettes Album. Zu hören gibt es den guten alten Punk-Rock-Sound, der sich aus allen Phasen der Punk-Geschichte bedient und immer noch keinerlei Metal-Elemente enthält und lieber auf gute Melodien als hartes Knüppeln setzt. Die überwiegend deutschsprachigen Texte sind recht intelligent, teilweise kritisch oder politisch, aber auch persönlich und selbstreflektierend. Wer auf lustige Sauftexte steht, wird hier nicht bedient, das würde auch gar nicht zu den SCHWARZEN SCHAFEN passen, denn unterschwellig gibt es eine gewisse Melancholie, die man weniger hört, als spürt. Dies aber nicht in der Art, wie EA80 oder Fliehende Stürme das umsetzen, sondern eher in der Richtung, wie man es von den ganzen Jens Rachut-Bands (Dackelblut, Oma Hans…) oder Turbostaat kennt. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und schreibe, dass es hier eine Mischung aus (frühen) Rawside und Fehlfarben zu hören gibt. Schwer zu glauben, aber ich denke sogar, damit kann die Band ganz gut leben. Auch nach nunmehr 25 Jahren sind DIE SCHWARZEN SCHAFE immer noch glaubwürdig, weil sie nicht nach dem kommerziellen Erfolg schielen. Im Gegensatz zu den unzähligen Bands, die kommen und gehen sind DIE SCHWARZEN SCHAFE auch 2010 noch relevant.

Crazy United
Die Düsseldorfer Punkrocker gibt es seid nun mehr 25 Jahren und sollten durchaus ein Begriff in Sachen Deutschpunk sein. Somit zieht man auch mal Bilanz und stellt fest, dass man eben noch lange nicht genug hat. Kommt mir bekannt vor, aber das war glaube ich eine andere Band. Zu hören gibt es auf dem neuen Longplayer coolen Deutschpunk, ehrlich und geradeaus gespielt, durchdacht und meistens schön auf`n Punkt. Cool sind die Gitarrenleads  bzw. Melodien, welche das ganze doch erheblich aufwerten. Auch der Gesang von Fronter Armin klingt schön rauh, aber dennoch melodisch und eben aus dem Herzen. Der Titelsong oder "Nein,Nein,Nein", "Hintertür", "Tag" oder "Ein Tag im Frühling" geben die Richtung vor. Schade dass sich zum Ende der CD hin ein paar Füller eingeschlichen haben. "Akku", "Hau ab" oder "Schrei" können da nicht ganz mit halten. Textlich geht es um das Leben mit der Band, das Leben im Allgemeinen oder auch mal um Ärger mit der Polizei. Auch nix neues, aber um einiges besser und amüsanter als bei so vielen anderen Deutschpunk Bands. Macht unterm Strich ne`gute Scheibe.

Plastic Bomb
Seit der besten Schafe-Platte „Auf der Suche nach dem Licht“ sind einige Jahre vergangen. Nun kommt die erste Veröffentlichung der Düsseldorfer, die ihrem Glanzstück beinahe das Wasser reichen kann. Angefangen beim äußerst ansehnlichen, sehr punkigen Artwork (ich schicke gleich mal ein paar Grüße an Covermodel Ratte nach Düsseldorf). Die aktuelle Besetzung hat Biss. Die Band lebt. Während der 13 Songs zeigen sich die SCHWARZEN SCHAFE in glänzender Form. Die Spielfreude strahlt dem Hörer geradezu entgegen. Das Soundkostüm passt perfekt zur Band. Der Sound ist klar und differenziert. Die Stücke besitzen Druck und Power. Die Gitarre ist super spielfreudig. Für die weitere Entwicklung der Band würde ich mich freuen, wenn Armin neue Formen des Textens für sich entwickelt. Wenn er das Reimschema aufbricht und beginnt freier zu texten. Denn man merkt häufig, dass sich etwas auf Teufel-komm-raus reimen soll/muss. Und dann kommen da etwas ausgelutschte Sachen bei raus. Niemand fordert einen zweiten Jens Rachut. Ich denke aber, dass eine Abkehr vom üblichen Reimschema die Songs der SCHWARZEN SCHAFE in ihrer Gesamtheit auf ein noch anspruchsvolleres Level heben würde. Ansonsten gibt es nichts zu kritisieren. „Jetzt kommen die Jahre“ ist voll mit schwungvollem, gutklassigem Punkrock wie ihn hierzulande nur wenige Bands spielen.

Punkrock News
Die schwarzen Schafe gibt es mittlerweile seit 25 Jahren. Wie bei vielen anderen Bands, gab es auch bei den Düsseldorfer Punklegenden zahlreiche Umbesetzungen, was die Folge hat, dass nur noch ein originales Gründungsmitglied mit von der Partie ist. Die Band als Ganzes hat aber mittlerweile das viertel Jahrhundert voll machen können und das ist doch allemal ein Grund zum feiern. Aus diesem Grund haben die Jungs pünktlich zum Jubiläum ein neues Album aufgenommen, das auf den Namen "Jetzt kommen die Jahre" hört und sowohl auf CD bei Teenage Rebel Records als auch in Vinyl bei Campary Records erschienen ist. Insgesamt bekommt man dreizehn Songs um die Ohren gehauen, die erstaunlich druckvoll und erfreulich ohrwurmlastig daher kommen. Der erste Eindruck wirkt noch etwas monoton und auswechselbar, wenn man dem Album jedoch eine Chance gibt und ein wenig in den Sound der Schwarzen Schafe eintaucht, wird man immer mehr in den musikalischen Sog der Herrschaften gezogen. Das Album schafft es gekonnt den klassischen 80er Deutschpunk-Sound treu zu bleiben und mixt das Ganze mit zahlreichen eindringlichen und druckvollen Melodien, die im Ohr hängen bleiben. Die Folge davon ist, dass man reihenweise über Hits und Punkhymnen stolpert, die man sich immer wieder aufs neue gerne anhört. Bei anderen Deutschpunk-Alben ist man froh wenn man zumindest einen Titel findet, der so eindringlich ist, wie die meisten Lieder dieses Albums. Anders als viele andere Musikbands haben sich die Schwarzen Schafe nicht weiterentwickelt, in dem sie neue Stilrichtungen in ihren Sound mit eingebaut haben, sondern dadurch, dass sie ihrem Genre treu geblieben sind und ihre Musik, die sie bereits seit 25 Jahren spielen, bis aufs kleinste Detail verfeinert haben. Damit liefern die Düsseldorfer Punks ein grandioses Gesamtpaket ab, das sich auf ganzer Linie hören lassen kann. Eine äußerst konsequente Art der Weiterentwicklung, die man in dieser Form nur selten sieht. Der Deutschpunk, den die Schwarzen Schafe abliefern, ist noch immer einfach und eingängig, aber in ihrer simplen Form sehr genau auf den Punk(t) gebracht. Genauso wie man es von dieser Art von Musik erwartet. Abwechslungsreiche Texte, die ebenso einfach wie intelligent sind, bieten sich wunderbar zum Mitsingen und ermöglichen den Hörer zusätzlich noch einen Einblick in den Reifeprozess der Schwarzen Schafe, der sich in dieser Form leider nicht bei allen Bands im Laufe der Jahre einstellt. Die Aufnahmen wurden von Martin Kliems getätigt, dem Gitarristen und Sänger von Rasta Knast. Dies hört man auf ganzer Linie, denn die Qualität der Aufnahmen und gerade auch die Mischung ist hervorragend gelungen und lässt keinerlei Wünsche offen. Auch das Artwork des Albums kann sich sehen lassen. Mit dem auf dem Cover abgebildeten Punk inklusiver seiner Nieten-Lederjacke kriegt man wieder das volle Klischee-Programm um die Ohren gehauen, was ja auch irgendwie dazu gehört. Die Aufmachung des Albums ist sehr stilvoll gelungen und wirkt sehr ausgefeilt. In einem zwölfseitigem Beiheft kriegt man zahlreiche Bilder, Grafiken, Grußworte, Liedtexte zu allen Liedern und ein Vorwort zum 25-jährigen Jubiläum serviert. Fazit: Wer auf deutschsprachigen Punk steht, kommt an den Schwarzen Schafen nicht vorbei. Die Jungs haben in den letzten 25 Jahren so einiges weg gerockt und haben mit "Jetzt kommen die Jahre" ein erstaunlich frisches, kraftvolles und professionelles Album abgeliefert, dass keinerlei Wünsche offen lässt. Hier werden so manch Punkherzen höher schlagen!

Ugly Punk
Kürzlich, in einem Interview mit der PB, lies SCHWARZE SCHAFE-Sänger Armin verlauten, dass er niemals mit seiner Band auf so einem Festival mit dem Force Attack spielen würde. Leider kriege ich die genauen Zeilen nicht mehr zusammen, aber er könnte es wohl niemals mit seinem politisch linken Gewissen vereinbaren, so in etwa der Sinngehalt. Damit sind DIE SCHWARZEN SCHAFE eine der wenigen Bands, die diese Denke vertreten und auch mal öffentlich äußern, weshalb sie bei mir gleich mal einen Stein im Brett haben. Und das Futter für die Ohren? Wie mundet das? Gar nicht mal übel, aber mit 2 ½ Jahrzehnten im Rücken, weiß man schließlich wie der Hase zu laufen hat. Im Vergleich mit allen Vorgängerwerken ist es vielleicht das melodiebeladenste Album des Quartetts. Power und Wut sind nach all der langen Zeit aber trotzdem nicht gewichen, wenngleich sie ein wenig mehr Platz für Persönliches machen, z.B. für Gedanken über das Älterwerden und den damit verbundenen Geschehnissen um sich herum. Textlich reif empfand ich DIE SCHWARZEN SCHAFE schon immer, aber hiermit sind sie musikalisch noch mal ne´ Spur gereift, auch wenn es unter den 13 Stücken ein paar ganz Wenige gibt, bei denen man vermuten könnte, sie würden aufgrund von Zeitdruck ein wenig erzwungen wirken, denn zwischen den Kompositionen der Songs, bis hin zur Einspielung im Studio, lag nicht die längste Zeit. Fällt aber nicht ins Gewicht und Punk darf das sowieso. Düsseldorf, die Stadt aus der DIE SCHWARZEN SCHAFE kommen, hat mit den TOTEN HOSEN und den BROILERS zwei recht erfolgreiche Bands hervorgebracht. Doch die Wege der SCHAFE sind nicht die gut ausgebauten Schnellstraßen und Autobahnen, sondern die steinigen Wege und die dunkeln Seitengassen. Da wo man noch ganz man selbst sein kann und D.I.Y. noch in großen Druckbuchstaben geschrieben wird. Sie liefern den Beweis, dass man auch mit fortgeschrittenem Alter noch lange nicht genug haben muss und das ist nicht nur gut so, sondern dient hoffentlich auch als kleiner Arschtritt für all diejenigen, die der Trägheit und der Gemütlichkeit zum Opfer gefallen sind. 

Underdog
Gegründet 1985 in Düsseldorf, tingeln die SCHWARZEN SCHAFE nun im dritten Jahrzehnt ihres Bestehens durch die Punkszene. Dabei haben die SCHWARZEN SCHAFE mehrere hundert Bühnen und tausende Kilometer im In- und Ausland hinter sich gelassen und sich so den Ruf als echte Live-Band hart erarbeitet. So führten sie ihre erfolgreichen Tourneen quer durch Europa, u.a. durch Finnland, Polen, Schottland, Schweden und die Schweiz. Nach unzähligen schweißtreibenden Monaten im Proberaum wurde Mitte 2010 das neue Album "Jetzt kommen die Jahre" im Studio von Rasta Knast-Martin eingespielt, der auch die Kapitänsbinde am Mischpult übernahm. Endlich haben die Düsseldorfer Idealisten und unerschütterlichen Szeneaktivisten auch auf Platte einen druckvollen Sound. 13 Punkrockperlen der Extraklasse zwischen schnellem Up-Tempo-Punk und melodiösen Midtempo-Punkrockhymnen mit unkonventionellen, sehr persönlichen deutschen Texten, jenseits aller Klischees. Abgeklärt, ohne erhobenen Zeigefinger, intelligent und ohne Besserwisserei stehen die Düsseldorfer für Deutschpunk der besseren Sorte. Stücke wie “Jetzt kommen die Jahre", “Nein, Nein, Nein” oder “Ein Tag im Frühling” haben eindeutig Ohrwurmqualitäten und zeigen, dass Punkrock aus Deutschland nicht totzukriegen ist. Kompromisslos, ehrlich und 100% Hit-kompatibel mit der nötigen Portion „In die Fresse“-Energie. Da fast alle Bandmitglieder schon seit Jahren auch in anderen Bands spielen, sind deren Einflüsse nicht zu unterschätzen. Somit ist eine Mischung aus mehreren Düsseldorfer Bands entstanden, die Dank des unverkennbaren Gesangstils von Schafe-Urgestein Armin noch immer 100 Prozent Schafesound ist. Mit "Jetzt kommen die Jahre" haben die Schwarzen Schafe eine beeindruckende Platte vorgelegt, die ganz klar ihr bisher bestes Werk ist. Die Schwarzen Schafe sind wieder da und das rechtzeitig zum 25-jährigen Bandjubiläum. Voller Tatendrang brennen die vier Düsseldorfer nun wieder darauf, ihre Punkrock-Hymnen live unter's Volk zu streuen. Neben dem neuen Material werden dann ab November 2010 auch ihre alten Hits aus über zwei Jahrzehnten Bandgeschichte zu hören sein!

MDR 002

Die Schwarzen Schafe

„Jetzt kommen die Jahre“